meine tantrischen Begegnungsrituale

Ein mögliches Szenario eines solchen tantrischen Begegnungsrituals (mache Dir nun aber bitte keine Gußform aus dieser Beschreibung - weil, jedes Mal alles neu ist, immer wieder aus dem Moment heraus alles hier-jetzt-heute neu entsteht, kein Mensch einem anderen gleicht und auch kein Tag, und dementsprechend auch eine solche Begegnung kein Schema haben kann, oder beschrieben/geplant werden kann a là " ist so hoch, so breit, schwimmt im Wasser oder sinkt"): Wir saßen eine Weile beieinander, haben geredet, uns in Ruhe ein bißchen angenähert mit Worten und Blicken, ganz entspannt, ganz in Ruhe. Ein bißchen Alltagssmalltalk, ein bißchen tantrische Philosphie, ein bißchen persönlicheres von uns erzählen. Augenkontakt, sich wahrnehmen, innerlich aus dem Alltag austreten. Runterfahren. Anfangen sich ein wenig wohl zu fühlen, vielleicht sogar vertraut und zuhause. So, als ob man sich schon kennen würde. Dann bist Du unter die Dusche, ich habe mich umgezogen in einen Lunghi, andere Begriffe dafür: Sarong, Pareo. Das ist eines der im Tantra typischen bunten, großen Tücher, In Asien ein normales Kleidungsstück, von europäischen Frauen oft am Strand genutzt, wenn man mal schnell was Leichtes drüberziehen möchte für den Strandbarbesuch zwischendrin. Auch für Dich lag eines dieser Tücher bereit, und so, tantrisch leicht bekleidet, gehen wir in den Raum mit dem großen gemütlichen bunten Lager mit vielen Kissen. Ich habe mich mit einem großen Kissen im Rücken gemütlich an eine Wand angelehnt hingesetzt, Dir gezeigt wo Du Dich mit dem Rücken zu mir vor mich setzen kannst, Dich dann nach hinten an mich anlehnst, Dein Kopf zwischen den warmen, samtenen Kissen meiner Brüste, ganz nah an meinem Herzen, halb liegend, halb sitzend, zwischen meinen Beinen wie in einem gemütlichen menschlichen Nestchen geborgen. Es ist warm im Raum, das Licht gedämpft, Musik im Hintergrund, es duftet fein, aber unaufdringlich. Du darfst Dich entspannen, die Augen geschlossen, den Atem tiefer werden lassen, den allerersten Haut- und Körperkontakt genießen, der Musik lauschen, nach innen sinken, ankommen bei Dir und in der vermutlich ungewohnten Situation und Atmosphäre. Sanft und ruhig beginne ich Dich zu berühren, zu massieren. Ein bißchen den Kopf kraulen, die Ohren drückeln, streicheln, massieren, ein wenig Nacken und Schultern lockern, einölen, sanft und wohlig dehnen, vielleicht eine kleine wohlige Gesichtsmassage. Warme Hände auf Herz und Brust, sanftes Erschauern und prickelnde Gänsehaut spüren.Nix müssen, nix leisten, nix wissen, kein Deinen Mann stehen und aktiv sein müssen. Niemand muss beeindruckt werden. Später sitzen wir irgendwann voreinander, die Lunghis liegen irgendwo neben uns, ruhig und ganz und gar inniglich gehen unsere Hände auf Abenteuerreise, immer wieder schauen wir uns in die Augen, immer wieder setzen wir ruhige Inseln in die bewegte Energie, den Wellengang des Flows. Vielleicht lachen wir auch mal, vielleicht werden wir atemlos, vielleicht wortlos zwischendrin, ganz eingetaucht in Fühlen und Vibrieren. Vielleicht tauschen wir Sätze, die uns entflammen. Immer auch zärtliche, herzliche. Wir lassen uns gehen, aber nicht dahin, wo der Andere zu einer anonymen Sexpuppe, einem Dildo aus Fleisch oder gar einer bloßen Körperöffnung wird. Sex ist ein Ausdruck von Eros, von der großen Liebe, die das Leben ist. Immer. Egal wie lange man sich kennt oder nicht. Denn in diesen Momenten wird Zeit relativ. Hierjetzt. Ganz nah, ganz echt. Jenseits von Worten. Erinnerung an lange lange Zeiten, in denen wir ein Naturvolk waren. Und alles Lebendige heilig. Und Körperlichkeit deswegen Gottesdienst. Dazu braucht man kein Bücherwissen, nur Körperintelligenz und Herzensadel. Und einen Geist, der Teil eines großen Netzwerks an Wunder ist. Und mit dem treten wir an. Jede und Jeder. Das ist schlicht unser Geburtsrecht. Es wird halt nur übertüncht mit Erziehung ins Hamsterrad, Anpassung, beschämt worden sein und Herzverschlüssen aller Art. Und dummen Beschreibungen wie ein richtiger Mann, eine richtige Frau sein, aussehen, handeln, denken, fühlen muss. Das Wunder muss in die viereckige Form hineingequetscht werden, sonst läuft die Maschinerie nicht mehr glatt. (Kleiner Ausflug in die kulturellen Hintergründe unser aller neurotischem Hinterherhechelns und Dauerkompensierens, der Karotte brav und meist kaum hinterfragt hinterher rennen) So und ähnlich kann es also sein, so ein tantrisches Begegnungsritual. Ich hoffe Du verstehst, dass das hier Beschriebene, das, was ich da anbiete, einfach so gar nichts zu tun haben kann mit gekauften Sexdates oder einem Puffbesuch in privaterer Athmo Auch nichts mit: „Was machst n Du so? und kann ich Dich dann da und da? wirst Du mirs dann so und so machen? Ich hätte gern das und das gebucht“ Treffen finden bei mir statt, je nachdem um was es geht, mal in einem Raum mit Massageliege oder in einem mit gemütlich-buntem Bodenlager oder in einem Raum mit allerlei BDSM Equipment

6.12.17 22:52

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